Aussicht auf Besserung

Es gibt Tage, da scheint mir alles schlecht, finster und grau. Der schöne Gesang von Freude und seeliger Herzens Wärme ist fort. Vielleicht nicht wirklich verschwunden, mehr wie in Urlaub gefahren. Es ist wie als hätten sie sich, obwohl ich sie doch so sehr brauche,  von mir verabschiedet, mir gar die Tür vor der Nase zugeschlagen. “Warte bleibt bei mir!“, flehe ich dann immer, aber sie hören nicht auf mich und verschwinden im zeitlosen Ungewissen. Und dann kommt die Negativität und raubt mir meine restliche Farbe, Energie und Zufriedenheit. Wie eine Welle überrollt mich der dunkle Schatten und verschlingt mich, als wäre ich sein Abendmahl. Doch ich gebe nicht wehrlos auf. Ich lasse mich nicht verspeisen. Ich stoße die Tür  auf,  renne der Glückseligkeit hinterher, packe und lasse sie nicht mehr los. Ich habe sie gefangen genommen und bewahre sie tief in mir. Das Abhanden kommen ist unmöglich geworden, denn ja es wird schlechte Tage geben- doch diesmal habe ich die Aussicht auf Besserung.

Eure Wortiamelod

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