Erleichternde Tatsachen

Und ich laufe.
Gehe weg von der Gruppe und dir.
Ich bin mir so fremd in eurer Gegenwart, dass es fast schon weh tut. In meinem Kopf rasen die Gedanken einen Marathon.
Spielen Jo jo zwischen ‚Ich weiß, was ich tue“ und „Warum mache ich das?“
Doch dennoch sind die vergangenen Momente, in denen ich dachte, ich wisse, was ich tue im Nachhinein blamabel und lächerlich.
Und dann kommst du auch noch dazu.
Kommst mir nah. Viel zu nah, um nüchtern zu bleiben und raubst mir den Fußboden unter meinen Füßen. Wie soll ich mit deinem Ego umgehen, während meiner von deinem in die Ecke gedrängt wird? Du machst das nicht mit Absicht, das weiß ich, doch es macht mich wahnsinnig. Ich mag es auf irgendeiner banalen Weise trotzdem, wenn du um mich bist. Denn du nimmst mir die Unscheinbarkeit und verleihst mir für einen kurzen Moment Bedeutung.

Die Anderen, um uns herum sind laut und von Natur aus präsent. Es kostet eine ungeheure Anstrengung, so zu tun, wie als wäre ich wie sie.
Und deswegen öffne ich trotz allen Gegensätzen, oder vielleicht gerade deswegen gerne die Tür, sauge, die in mein Gesicht wehende Luft ein und genieße die erleichternde Tatsache:

„Ich bin endlich allein.“

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